Rock’n Roll in der Verbundwerkstoffbranche. Der mutige Weg einer jungen Marke

Ein Startup stürmt den Markt…

Mit Coyo­tex, einer Marke der kejora GmbH, hat der Grün­der und Erfin­der Rai­ner Kehrle nicht nur ein völ­lig neues Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren für Car­bon Gelege an den Start gebracht, son­dern auch das Mar­ken- und Markt­ver­ständ­nis der Szene revo­lu­tio­niert. Car­bon-Gelege wer­den über das Ver­fah­ren von Coyo­tex einem erwei­ter­ten Markt zugäng­lich gemacht – auf digi­ta­lem Bestell­weg, Kos­ten redu­zie­rend und mit gleich­zei­ti­ger Wert­stei­ge­rung durch prä­zi­sere Ver­ar­bei­tung. Coyo­tex will nicht nur die Indus­trie revo­lu­tio­nie­ren, son­dern auch „Mate­ri­al­freaks“, Cus­to­mi­zer, Indi­vi­dua­lis­ten, Sport­ler usw. errei­chen. Ein Span­nungs­feld, das ein span­nungs­rei­ches Design erfor­dert. Die Marke soll pola­ri­sie­ren, emo­tio­na­li­sie­ren und den­noch mit Serio­si­tät und Selbst­be­wusst­sein auf den Markt gehen.

UNSERE AUFGABE:

Ent­wick­lung einer Mar­ken­per­sona mit den Wer­ten “freie Gestalt­bar­keit”, “Leis­tungs­stärke”, “Prä­zi­sion”. Namens­fin­dung, Clai­m­ent­wick­lung, Krea­tion von Logo und Mar­ken­welt. Erkenn­bar­keit des Mate­ri­als und Bran­chen­nähe durch die Far­big­keit. Launch der Marke auf der JEC World 2018 in Paris.

Unsere Lösungen:

  • Mar­ken­name, Logo und Claim – Aus­ar­bei­tung des Kern­wer­tes “ulti­mate free­dom”
  • Cor­po­rate Design – Klar­heit, Reduk­tion auf das Wesent­li­che, starke Kon­traste. Das Design greift die Werte “Pre­si­cion” und “High Per­for­mance” auf und visua­li­siert das Mate­rial Car­bon.
  • Mar­ken­launch – Aus­ar­bei­tung der Marke mit Web­auf­tritt, Mes­se­kon­zept, Ver­pa­ckungs­de­sign und Wett­be­werbs­prä­sen­ta­tion

Namensfindung und Claimentwicklung

Die Sil­ben des Namens „Coyo­tex“ stam­men aus den Begrif­fen „com­pose-your-tex­tile“ und beschrei­ben so das Mate­rial aber auch die Indi­vi­dua­li­sier­bar­keit. Der im Namen ent­hal­tene Kojote als Mar­ken­tier erfüllt zwei Funk­tio­nen: Die Ein­präg­sam­keit und die Asso­tia­tion mit dem Begriff „Frei­heit“. Zudem ist das Logo inter­na­tio­nal ver­ständ­lich.

Sode­sign erar­bei­tete mit dem Kun­den die Mar­ken­werte /-inhalte und gewich­te­ten diese unter­schied­lich. Es ent­stan­den dar­aus drei ver­schie­dene Namen, die diese ver­schie­de­nen Gewich­tun­gen ausdrückten. Über eine Ziel­grup­pen­be­fra­gung wur­den die Namen nach Asso­zia­tio­nen ein­ge­ord­net, Quer­ver­bin­dun­gen zu den Kern­wer­ten gezo­gen und auf die­ser Basis ein Name aus­ge­wählt.

Mit dem Claim ent­schied sich der Kunde, den bereits beschrit­te­nen Weg mit Kon­se­quenz wei­ter zu gehen. „Outs­mart the Limits“ drückt einen hohen Grad an Selbst­be­wusst­sein aus. Dem Namen und Claim, die stark emo­tio­nal anspre­chen, setz­ten wir ein extrem kla­res, redu­zier­tes, sach­li­ches Design ent­ge­gen.

Logoentwicklung

Der Name ließ zwei Vari­an­ten der Logo­ent­wick­lung zu. Eine klare Ver­bild­li­chung von Name und Mate­rial oder eine Fokus­sie­rung des Aspek­tes, der im Namen nicht auf­tauchte: Die Ver­füg­bar­keit über digi­tale Pro­zesse. Starke Wie­der­erkenn­bar­keit und Erklär­bar­keit des Pro­duk­tes mach­ten die Ent­schei­dung ein­fach: der Kojote in Ver­bin­dung mit einer linea­ren Struk­tur, die die Wand­lungs­fä­hig­keit des Mate­ri­als her­vor­hebt.

Mit die­sem Logo kann ich alles erklä­ren was wir machen“, sagt Rai­ner Kehrle. „Ich brau­che nichts wei­ter. Alle Funk­tio­na­li­tä­ten ste­cken darin.“ Die Aus­ar­bei­tung des Logos erfor­derte ein hohes Maß an Abwä­gun­gen, wie fein oder stark die Linien sein müs­sen, wie viele Über­la­ge­run­gen das Logo ver­trägt, wie weit die Abstände sein kön­nen. Für Kleinst­an­wen­dun­gen ist eine Voll­flä­chen­an­wen­dung nicht ver­zicht­bar, was die Wie­der­erkenn­bar­keit kei­nes­wegs stört. 

Keyvisuals und “Bändchen”

Domi­nie­ren­des Gestal­tungs­ele­ment in Lay­out und Bild­spra­che, sind die soge­nann­ten „Bänd­chen“. Diese ver­bild­li­chen sehr pla­ka­tiv das Mate­rial Koh­le­fa­ser. Wir übertragen ihre Funk­tion als Kern eines Ver­bund­stof­fes auf die Gestal­tung und spie­geln auf den Bänd­chen die Anwen­dungs­ge­biete. Die „Bändchen“-Motive schei­nen sich aus der Tiefe des car­bon­schwar­zen Hin­ter­grun­des zu mate­ria­li­sie­ren. Sie bil­den dabei das ein­zig­ar­tige Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren von Coyo­tex eins zu eins ab. Sie wer­den in indi­vi­du­ell defi­nier­ten „Patches“ anein­an­der gereiht. Kein Motiv-Patch ist wie das andere.

Die Schrift

Die Schrift sollte das Logo mit sei­nen Linien, Ecken und Kan­ten stim­mig ergän­zen. In die­sem Fall haben wir die per­fekte Wahl für unser Thema getrof­fen: Die Mark Pro bezieht sich auf die geo­me­tri­schen, kon­struk­ti­ven Schrif­ten der 20er Jahre und trans­por­tiert sie wie keine andere in die Moderne. Der Kon­struk­ti­vis­mus, der einem mathe­ma­ti­schen-tech­ni­schen Gestal­tungs­prin­zip folgt, spie­gelt die Tech­nik, die hin­ter Coyo­tex steht. Wie alle kon­struk­ti­ven Schrif­ten ist sie sehr eigen­wil­lig und ist so als Typ­be­schrei­bung von Coyo­tex sehr pas­send. Trotz­dem bleibt sie unauf­ge­regt und ver­leiht dem Thema „Hoch­wer­tig­keit“ Aus­druck.

Stationery

Zen­tra­les Medium der Kom­mu­ni­ka­tion sind Brief­pa­pier und Visi­ten­kar­ten. In deren Aus­ge­stal­tung leg­ten wir die Basis für das gesamte Erschei­nungs­bild. Beson­ders her­vor­ste­chende Merk­male: Redu­zie­rung, hoher Schwarz-Weiß-Kon­trast, Klar­heit. Ein wei­te­res Merk­mal: zen­tralach­sig aus­ge­rich­tete Syme­trie, durch­bro­chen von ein­zel­nen star­ken Ele­men­ten. Die Gestal­tung des Brie­fes ist klas­sisch neu­tral. Der Con­tent unter­liegt den Bedin­gun­gen der Voll­au­to­ma­ti­sie­rung. Die Visi­ten­karte besticht durch ihren Kon­trast von Vor­der- und Rückseite. Das mit­tel­ach­sig aus­ge­rich­tete Design wird durch Dia­go­nal­li­nien gebro­chen, die auf der Rückseite in Farbe und Beschaf­fen­heit auf das Mate­rial Car­bon hin­wei­sen (Reli­ef­la­kie­rung auf unge­stri­che­ner Ober­flä­che).

Digitales Erscheinungsbild

Redu­ziert mit star­kem Fokus auf Schwarz-Weiß. Das setzt sich auch im digi­ta­len Erschei­nungs­bild fort. Einen wei­te­ren Kon­trast bil­det die Ein­bin­dung der Film­schleife, eines lau­fen­den Kojo­ten. Diese kon­krete Abbil­dung des Kojo­ten scheint zunächst inhalt­lich keine Ver­bin­dung zum Pro­dukt zu haben. Und den­noch fin­den sich in der Bild­spra­che des Fil­mes ästhe­ti­sche Merk­male der Key­vi­su­als wie­der. Die Signal­wir­kung des Fil­mes bleibt aber nicht aus. Das Motiv bricht aus branchenüblichen Seh­ge­wohn­hei­ten aus – so wie der gesamte Auf­tritt von Coyo­tex. Mit Ver­spielt­heit und Leich­tig­keit zeigt er „hier läuft etwas ganz anders“.

Die Schlicht­heit und Ein­fach­heit der Bewe­gung des Kojo­ten deu­ten auf die zweite wesent­li­che Kern­aus­sage hin: Digi­tale Umge­bung und reale Pro­zesse wer­den mit­ein­an­der verknüpft. Der ein­fa­che Bestell­weg über die Coyo­tex-Web­site, Kos­ten­re­du­zie­rung, direkte Aus­lö­sung der Pro­duk­tion drücken sich in der schlich­ten Bild­haf­tig­keit und der ein­fa­chen Bewe­gungs­form des Vor­wärts­schrei­tens aus – direkt und fokus­siert.

coyotex.de

Präsentation

In der Prä­sen­ta­tion zei­gen sich sämt­li­che wei­tere Basis­ele­mente der Gestal­tung: Den Schwarz-Weiß-Kon­trast arbei­ten wir in der Prä­sen­ta­tion beson­ders stark her­aus. Die Signal­farbe Gelb, die wir als pri­märe Bunt­farbe für Coyo­tex defi­niert haben, tritt nur äußerst redu­ziert auf und betont somit umso stär­ker inhalt­lich rele­vante Fak­ten. Dabei nut­zen wir die Farb­kom­bi­na­tion mit der stärks­ten Signal­wir­kung: Schwarz-Gelb.

Rollups

Prä­sen­ta­ti­ons­ban­ner sind ein unver­zicht­ba­res Medium um auf Ver­an­stal­tun­gen Auf­merk­sam­keit zu gene­rie­ren. Der Infor­ma­ti­ons­ge­halt steht im Vor­der­grund. Die Ban­ner sind abwech­selnd in Schwarz und Weiß gestal­tet und ent­fal­ten so ihre starke Gesamt­wir­kung.

Coyotex goes Fashion

Da Coyo­tex nicht nur die Indus­trie son­dern auch pri­vate Nut­zer anspricht, die vor allem im Bereich der Leis­tungs- oder Fun­sport­ar­ten zu fin­den sind, ver­bin­det Coyo­tex das Nützliche mit dem Schö­nen. Sur­fer, Biker, Cus­to­mi­zer, Auto­tu­ner, … Die Ziel­gruppe ist sehr Mode-affin. Coyo­tex ist daher in Begriff eine Street­ware-Mode­li­nie zu kre­ieren, die wie­der ein­mal die Gren­zen des ori­gi­när indus­tri­el­len Werk­stoff­an­bie­ters sprengt. Eine cross-mediale Mar­ke­ting­bot­schaft wird in Rich­tung pri­va­ter Nut­zer gesen­det. Coyo­tex als High-Per­for­mance-Marke soll die­ses Merk­mal in der Fashion-Linie wei­ter tra­gen. Hoch­wer­tig­keit, Per­fek­tio­nis­mus und Gerad­li­nig­keit wer­den Merk­mal der Coyo­tex Street­ware.

Markenlaunch auf der Messe

Eine Beson­der­heit bil­det die auf­merk­sam­keits­för­dernde Mar­ken­prä­senz im Messe-Umfeld.

Der Launch von „Coyo­tex“ fin­det im Umfeld des Startup-Boos­ters der JEC World 2018 in Paris statt, der welt­größ­ten Fach­messe für Ver­bund­stoffe.
Da Coyo­tex im Rah­men des Startup-Boos­ter-Awards auf der Messe ver­tre­ten sein wird und die Prä­sen­ta­tion auf die Startup-Area redu­ziert ist, set­zen wir auf auf­merk­sam­keits­för­dernde Maß­nah­men im Klei­nen. Das heißt, die Bedeu­tung von kon­se­quen­tem durch­gän­gi­gem Bran­ding der Klei­dung von Mit­ar­bei­tern und Ver­tre­tern auf der Messe, die Ver­tei­lung von auf­merk­sam­keits­er­re­gen­den Give-Aways, die Nut­zung von Kleinst­flä­chen wie der Tisch­platte wer­den essen­ti­ell.

Zu die­sem Zweck haben wir Kugel­schrei­ber und Lan­yards gebran­ded, Post­kar­ten und But­tons mit auf­merk­sam­keits­star­ken, iden­ti­fi­ka­ti­ons­bil­den­den Begrif­fen ver­se­hen und das Out­fit der Mit­ar­bei­ter mit deut­li­chem Bran­ding ver­se­hen.